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Mar 14 2019

Termin-Service: Nur wenig Patienten nehmen das Angebot in Anspruch, angebot in anspruch nehmen.

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Angebot in anspruch nehmen

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Editorial

Termin-Service: Nur wenig Patienten nehmen das Angebot in Anspruch

Für Sie interessant .

September / Oktober 2016. KVNO aktuell 9+10 | 2016

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

sehr geehrte Damen und Herren,

Termin-Service floppt so titelten die Redakteure eines gro en Radiosenders im Rheinland nach einer Recherche ber die Inanspruchnahme unserer Termin-Servicestelle. Damit war nicht gemeint, dass die Einrichtung, die wir Ende Januar gem der gesetzlichen Vorgabe gestartet haben, nicht funktioniert das tut sie! Gemeint war, dass nur relativ wenig Patienten das Angebot in Anspruch nehmen und somit auch nur wenige von der Vermittlung profitieren ein Ergebnis, das wir erwartet haben. Die Ergebnisse der Versichertenbefragung der Kassen rztlichen Bundesvereinigung (KBV) best tigen unsere Einsch tzung.

Dabei hat die geringe Inanspruchnahme nichts mit fehlender Bekanntheit zu tun: In Nordrhein kennen 71 Prozent der Befragten den Service, das ist Spitze im Bundesvergleich. 80 Prozent finden das Angebot gut aber die H lfte der Befragten verzichtet auf den Service, wenn nicht der Wunschtermin beim Wunscharzt vermittelt wird. Genau das aber kann die Servicestelle nicht leisten. Muss sie auch nicht.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass die Terminvergabe in den meisten Facharztgruppen besser funktioniert als kolportiert wird. Daf r spricht auch, dass knapp 50 Prozent der von der KBV Befragten erkl rten, maximal drei Tage auf einen Termin gewartet zu haben. Ein weiteres Viertel wartete eine bis drei Wochen. L ngere Wartezeiten kann auch die Servicestelle nicht immer vermeiden. Doch nach wie vor gilt: In dringlichen F llen gibt es zeitnah Termine in der Regel ohne Eingreifen der Servicestelle.

Lange Wartezeiten durch zu viele Patienten in Krankenhausambulanzen diagnostiziert der vdek in einem Gutachten zur Reform der ambulanten Notfallversorgung . Gefordert werden Portalpraxen und gemeinsame Leitstellen . Leider finden sich keine Ideen zur konkreten Umsetzung der wohlfeilen W nsche au er dem Hinweis, dass die KVen f r die Organisation des Konzepts zust ndig sind. Richtig ist, dass wir der mangelhaften Patientensteuerung nur durch sinnvolle Kooperationen begegnen k nnen. Den Trend zum direkten Ansteuern der Klinik k nnen wir nicht stoppen.

Angebot in anspruch nehmen

Dr. med. Peter Potthoff, Mag. iur.




Written by BANK


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